Samstag, 25. April 2009

Fragen ohne Antworten

Ich stelle mir oft Fragen die nicht wirklich beantwortbar sind. Was-wäre-wenn-Fragen zum Beispiel. Eigentlich sind das sogar meine liebsten.
Aber leider sind das Fragen auf die man nur mit Vermutungen antworten kann. Leider. Viele Menschen sagen das Leben würde langweilig werden wenn man immer alles Wissen würde.
Was mich wahrscheinlich nicht abhalten würde.
Wer möchte nicht wissen was gewesen wäre wenn man eine bestimmte Situation vermieden hätte oder wenn man sie anders angegangen wäre.
Wo würde man heute stehen wenn man einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Wo, wenn man doch auf diese Party gegangen wäre oder wenn man kleine Fehler nie verziehen hätte? Was wäre aus meinen Freunden wenn ich dann nicht da gewesen wäre oder mit den Menschen denen eine bestimmte Situation niemals erlebt hätten?
Was denken die Menschen um mich herum? Wie werden sie reagieren wenn ich dies sage und jenes tue?
Was wäre wenn jener Diktator nicht hier sondern woanders sein Unwesen getrieben hätte oder Bush schon beim ersten Mal wieder abgewählt worden wäre? Wenn jener nie geboren worden wäre oder jenes Paar sich nie begegnet wäre?

Die Liste kann man ewig fortführen und man wird wahrscheinlich keine Antworten auf solche Fragen bekommen.
Ich glaube, das diese Fragen und die Tatsache das man sie nicht wirklich beantworten kann mein größtes Problem mit dem Leben sind.
Man kann nichts vorrausplanen und wird aus den Mitmenschen einfach nicht schlau. Man weiss nicht welche Verhaltensweisen man unterlassen sollte bevor man die Situation durchlebt hat. Ständig muss man sich Gedanken machen, ständig auf der Hut sein.
Das Leben ist unberechenbar.
Dabei ist 'Berechnung' für mich wichtig.
Ich kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen die sich nicht an gewisse Regeln halten die ich, für mich als grundlegend empfinde.
Die meisten Situationen die andere als 'lustig' empfinden, empfinde ich als unangenehm.
Ich liebe die Schatten aber im selben Moment möchte ich Aufmerksamkeit und jemanden der mir zuhört, jemanden der nichtmal mit meine Ansichten übereinstimmt aber im Endeffekt nichts sagt. Vielleicht gehört diese Art des 'Gespaltenseins' mit zum Aufwachsen dazu. Dann hoffe ich einfach nur das es irgendwann aufhört und ich mit meinem Leben so zufriedengeben kann wie es ist.
Am besten mit vielen Büchern in einer kleinen Wohnung und fast ohne Sorgen.

Denn mir ist schon klar das es 'das' perfekte Leben nicht gibt.


Alone she sleeps in the shirt of man
With my three wishes clutched in her hand
The first that she be spared the pain
That comes from a dark and laughing rain
When she finds love may it always stay true
This I beg for the second wish I made too But wish no more
My life you can take
To have her please just one day wake

- Gaeta's Lament -

Das Leben als solches

Oder die (un)spektakulären Ergüsse eines 'etwas' seltsamen Menschen

Befinden

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